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Umgang mit groben Feststoffen für eine zuverlässigere Filterpresse

Die 10+1 Infos, die du beim Arbeiten mit Filterpressen wissen solltest.

Folge 2 – Umgang mit groben Feststoffen für eine zuverlässigere Filterpresse

Willkommen zur zweiten Folge unserer technischen Rubrik „Die 10+1 Infos, die du beim Arbeiten mit Filterpressen wissen solltest”.

Ein Bereich, der dem Austausch von Betriebserfahrungen gewidmet ist, mit dem Ziel, eine bewusstere Planung und einen effizienteren Betrieb von Filteranlagen zu fördern.

Fokus des Tages: Welche Risiken birgt das Vorhandensein von groben Feststoffen?

Die Fest-Flüssig-Filtration ist ein Prozess, der stark von der Korngrößenverteilung der in der Suspension vorhandenen Feststoffe beeinflusst wird.

Im Allgemeinen begünstigen größere Partikel die Entwässerung und verkürzen die Filtrationszeiten, während sehr feine Partikel den Entwässerungsprozess verlangsamen.

Das Vorhandensein von unkontrollierten groben Feststoffen (wie grober Sand, Kies oder kleine Aggregate) kann jedoch zu erheblichen Betriebsproblemen führen, darunter:

  • Vorzeitiger Verschleiß von Rohrleitungen, Ventilen und vor allem von Filtertüchern, was ihre Lebensdauer verkürzt;

  • Teilweise oder vollständige Verstopfung der Zufuhrlöcher der Platten, was zu einer ungleichmäßigen Zufuhr in die Kammern führt;

  • Unregelmäßige Bildung des Kuchens und mögliche Druckunterschiede zwischen den Platten, die im schlimmsten Fall zum mechanischen Bruch des Plattenpakets führen können.

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Diese Schäden verursachen nicht nur direkte Kosten für den Austausch von Komponenten, sondern können auch zu langen Anlagenstillständen führen.

Eine grundlegende vorbeugende Maßnahme

Um diese Probleme zu vermeiden, wird die Installation eines mechanischen Siebs vor der Filterpresse empfohlen, das Partikel zurückhält, die einen vordefinierten Schwellenwert (z. B. 500 Mikrometer) überschreiten.

Diese einfache Maßnahme ermöglicht es:

  • eine gleichmäßigere Zufuhr zu gewährleisten, die mit der Konstruktion der Platten kompatibel ist;
  • das Risiko von Abrieb und Verstopfungen drastisch zu reduzieren;
  • die Gesamtzuverlässigkeit der Anlage zu erhöhen.

Bei Brüchen oder Fehlfunktionen der Filterpresse ist es immer ratsam, eine Korngrößenanalyse des Schlamms durchzuführen, um das Vorhandensein von nicht spezifikationsgerechten Feststoffen zu überprüfen, die oft auf Mängel oder Unregelmäßigkeiten vor der Entwässerungsanlage zurückzuführen sind.

Ein wesentlicher Grundsatz, der nicht außer Acht gelassen werden darf

Die Filterpresse arbeitet nur dann optimal, wenn sie mit einer Suspension beschickt wird, die ihren Konstruktionseigenschaften entspricht.

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